Café Blaulicht – Kolumnen und Meinungen

Matthias Morgner über Russen-Häftlinge und Drogen

Posted in Matthias Morgner (Linguist) by cafeblaulicht on 12. November 2008

(Wien, im November 2008) Hier ein Beitrag über russische Häftlinge und ihre Kultur des Überlebens mit Rauschmitteln. Verfasst vom russischsprechenden Gastautor Mag. Matthias Morgner.

Der Autor streift die Themen Cannabis, intravenöse Drogen und berauschenden Tee (Tschifir).

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1. Cannabis – Rundschau im russischen Film

Der traditionelle „Kozjak“ (wr. Ofen) ist eine umgefüllte Belomorkanal-Papyrossa mit zwei Drittel Kartonfilter und einem Drittel Tabak oder „Marichuana“, das beispielsweise in Kasachstan überall neben der Straße wachsen soll. Der Cannabiskonsum ist wie in Europa auch in den postsowjetischen Ländern ein gegenwärtiges Attribut von „jüngeren Subkulturen“ und für viele bis in den Mainstream hinein Alltag. Das Rauchen von Cannabisprodukten wird auch sehr häufig ganz beiläufig in russischen Kino- oder Fernsehfilmen dargestellt.

Der Held im Film „Antikiller“ beispielsweise, ein Ex-KGB-ler, wird aus der „Mentovskaja Zona“, der Besserungskolonie für straffällig gewordene Milizionäre, entlassen, wirft seinen „Großvaterrucksack“ nach dem Schließen des Anstalttors weg, marschiert die Moskva entlang, trifft unter einer Brücke auf einen geparkten schwarzen BMW mit verdunkelten Scheiben: „Zum Rauchen gibt es nicht?“ Ein „Kozjak“ (Ofen) wird auf der Fahrt durch Moskau zwischen den zwei Männern hin und hergereicht, und sie unterhalten sich darüber, wer wo wielange gesessen ist.

Im Film „Vojna“ (deutsch: Krieg) reicht der tschetschenische Warlord dem jungen russischen Gefangenen Ivan, der gerade ein Video von einer Hinrichtung eines Russen durch Kopfabschneiden per Satelit online stellen muss, einen „Kozjak“ und erklärt, dass es bald bis Volgograd keine Russen mehr geben werde. (Ivan wird später zu einer Art russischen jugendlichen Rambo, der alle Geiseln professionell befreit, am Ende aber wegen Mord im russischen Gefängnis landet, weil ein beteiligter Engländer im Zorn den Warlord erschossen, und nicht, wie vorgesehen, als Geisel genommen hatte.)

In „Blokpost“ (engl.: checkpoint) tauschen junge russische Soldaten im tschetschenischen Dorf Granaten gegen Gras und basteln am Heimweg aus einem abgeschlagenen Vodkaflaschenhals und Draht eine Sprengfalle.

2. Intravenöser Drogenkonsum – Häftlinge im Alltag – Georgier

Drogenkonsum ist für die meisten georgischen, aber auch tschetschenischen und weißrussischen (nicht aber moldawischen) Insassen ein Thema, oft das Hauptthema. Der Konsum von Heroin und Kokain sowie der Missbrauch von Medikamenten wie das offenbar billige und sehr verbreitete Substitol ist vor allem für Georgier ein schwer zu bewältigendes Problem. Die meisten jungen Georgier sind keine alten Junkies mit Entzugserfahrungen, sondern beginnen erst in Wien regelmäßig zu spritzen. Der kalte Entzug (russ. lomka, entspricht wörtlich dem deutschen Krachen) überfordert viele junge Männer psychisch, spätestens dann, wenn bei ihnen Hepatitis C und/oder AIDS diagnostiziert wird.

Haftproblem: Süchtige Georgier

Warum fangen in Wien so viele Georgier zum Spritzen an? Was macht für sie den leichten Zugang auf der Straße und die verhältnismäßig billigen Preise so reizvoll (ein Gramm Heroin in Tbilissi kostet 100 US$, hingegen in Wien ein „g’spucktes Substi“ 5-10 Euro)?

Georgier bezeichnen harte Drogen in der Regel als „Medikament“. Egal, ob es um Heroin, Heptadon, Methadon, Substitol, Subotex, Tramal geht. Als Beruhigungsmittel, zuerst im Krieg, dann bei der Polizei, im Rathaus und heute bei Juristen oder Politikern.

Ein junger drogenabhängiger Georgier erzählt, er sei mit 14 oder 15 Jahren in Tbilissi wegen Opiumkonsum angezeigt und vor Gericht gestellt geworden. Dabei soll ihm der Staatsanwalt mit eindeutig verengten Pupillen geraten haben, er solle lieber Heroin nehmen, und nicht das „schmutzige Kuchlopium“. Drogenkonsum, gleich ob harter oder weicher Suchtmittel, ist in Georgien strafbar und die Ahndung von Verstößen gegen die georgischen Suchtmittelgesetzgebung äußerst rigoros, seitdem der georgische Polizeiapparat vom Heroin gesäubert wurde. Heute sollen selbst Hinweise wie ein Besteck oder Veneneinstiche zu langen Haftstrafen führen. Der Zugang zu Heroin wäre in Georgien dementsprechend schwierig geworden.

Ein Georgier sagt im Gefängnis: „Georgier verkaufen keine Drogen. Drogenhandel ist eine schwere Sünde. Die anderen verkaufen Drogen: Aserbaidschaner, Armenier, Griechen oder Russen, hier in Österreicher halt die Neger. Wenn es keine Drogendealer gäbe, wären wir alle nicht drogensüchtig.“

Viele Georgier sind daher der Meinung, nicht sie, sondern die „Neger aus dem Busch“, müssten alle abgeschoben werden. Zum einen wäre die afrikanische Kultur insgesamt primitiv und nicht kompatibel mit der europäischen, zum anderen wären Afrikaner durch ihre Bereitschaft zum Verkauf von verführerischen Drogen einfach nur verdammenswert.

Männerlichkeitsideale

Ein richtiger georgischer Mann konsumiert Alkohol und Drogen, kann aber auch im betrunkenen Zustand Haltung und Maß bewahren. Der selbst kontrollierbare illegale Drogenkonsum gilt in der georgischen Diebeswelt offenbar als eine Art hohe Tugend.

Mitunter fügen sich Jugendliche mit Nähnadeln Einstiche zu und geben dann damit an, schon einmal gespritzt zu haben. Die körperliche Abhängigkeit und das Zeigen-Müssen von Schwäche und Versagen widersprechen diesem georgischen gesellschaftlichen Männlichkeitsideal natürlich eindeutig und dementsprechend groß die Schande und die Furcht vor einer Rückkehr in die Heimat zur Familie. Dazu kommen die Schulden, die gemacht wurden, damit die Reise überhaupt angetreten werden konnte (2.000 Euro). Großfamilien beginnen, ihre Häuser zu verkaufen und auf ihren Sohn im Westen zu vertrauen.

Image aus Bildkultur

Heroin im wahrnehmbaren Ausmaß brachten zunächst Afghanistanveteranen in die sowjetische Gesellschaft. Im sowjetischen Kriminalfilm der 1970er Jahre („Vory v zakone“) werden aber auch kriminelle Georgier in abchaischen Suchumi als „Narkomany“ dargestellt.

Abbildungen von Spritzen wurden auch zeitweise in sowjetischen Gefängnissen in der Tätowierkunst verwendet, gegenwärtig ist das Spinnennetz als Metapher für die Sucht auf der Hand oder am Hals verbreitet. Ältere und langjährige Drogenkonsumenten wie „Afghanen“ und ehemalige Polizei-Offiziere thematisieren deutlich rationaler ihr Drogenproblem in der Hoffnung auf therapeutische Hilfe, später, im Falle einer Ablehnung, oft einfach gar nicht mehr.

Tschetschenen fallen seit einiger Zeit unangenehm am Wiener Karlsplatz und am Schottenring auf. Eine Handvoll drogensüchtiger Tschetschenen befindet sich in Wiener Haft. Einer von ihnen: „Es ist eine Frechheit, uns zu unterstellen, wir hätten Türken oder Jugos oder wem auch immer Drogen verkauft. Wir verkaufen prinzipiell keine Drogen. Wir entreißen sie den Negern und den anderen Dealern zugegebenermaßen, nehmen ihr schmutziges Geld an uns und ihre Telefone, aber nur, weil sie unsere Kinder vergiften und uns selbst vergiftet haben. Aber niemals würden wir selbst Drogen verkaufen. Niemals. Das würde unsere Kultur uns nie verzeihen.“

Deshalb gibt es innerhalb der russischen Kultur auch Probleme im österreichischen Strafvollzug mit problematischen Georgiern, welche nicht mit ihren Landsleuten (etwa in der JA Suben, in der „Ergotherapie“ in der JA Stein) gemeinschaftlich untergebracht werden wollen, dies aber aus unterschiedlichen „moralischen“ Gründen nicht sagen, sondern ihrerseits Einzelaktionen setzen.

3. Der Tschifir – mehr als aromatischer Tee

Vor allem in russischen Gefängnissen und in russischen Quellen wird immer der Tschifir genannt. Tschifir ist aufgebrühter, konzentrierter nichtaromatisierter Schwarztee, der euphorisierende Wirkung hervorrufen soll. Georgier sagen „Tschepir“, ursprünglich die Bezeichnung für einen starken kaukasischen Rotwein. Tee wurde in der Sowjetunion hauptsächlich aus der Georgischen SSR importiert. Heute liegen die kartwelischen Teefelder brach.

Ein Russe, Vitalij Lozovskij, schreibt (Beschreibung aus einer russischen Quelle entnommen und aktuell übersetzt vom Gastautor, Anm B&G) unter dem Titel: „Wie im Gefängnis überleben und die Zeit mit Nutzen verbringen“ – zum „Tschifir“:

„Es wird keine Übertreibung sein zu sagen, dass sich im Gefängnis alles um den Tee dreht. Selbst wenn es in der „Chata“ eine volle Schale gibt, aber keinen Tee, wird dieser Zustand trotzdem ein „Nackter“ („голяк“) genannt. Nach Jahren im Gefängnis gewöhnen sich einige so an den Tschifir, dass sie ihn auch weiter in Freiheit trinken. Bei einem abrupten Versorgungsabbruch ist der Tschifirist so in der „Lomka“ (im „Krachen“), dass er bereit ist, alles für eine Prise der wunderbaren Blätterchen herzugeben. Ohne Tee gibt es keine echte Unterhaltung. Alle wichtigen Fragen werden mit dem in der Runde gehenden Häferl entschieden. Im Kreis hockende Männer mit einem Häferl Tschifir – ein symbolisches Bild für das Gefängnis.“

Besondere Geheimnisse in der Herstellung eines Tschifirs gibt es im Übrigen nicht. Das Hauptgeheimnis liegt in der optimalen Dosis des Suds.

Konzentration für „Freude“ wichtig

Bei einer unzureichenden Konzentration fahrt er nicht, auch wenn man viel trinkt, bei zuviel kommt ein „Teer“ heraus, der halt getrunken wird, aber bereits ohne der zu erwartenden Freude. Ein solcher Teer wirkt sehr abrupt und kann Darmkrämpfe auslösen. Ja, manchmal ist es überhaupt unmöglich, das Zeug zu trinken. Eine richtige Dosierung stellt sich über „Try and Error“ ein, und hängt auch von der Teesorte ab. Die gewöhnliche Dosis für eine Person beträgt eineinhalb „Schifferl“, gehäufte Zündholzschachteln. Für kleinblättrigen Tee. Großblättrigen Tee braucht man mehr, oder er wird gebrochen und zerbröselt. Für den Tschifir wird schwarzer Tee verwendet, obwohl es bei Schwarzteemangel auch mit grünen Tee geht, von dem dann etwas mehr genommen wird.

Klassiker ist georgischer Tee, wobei das wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass es zu früheren Zeiten in den Gefängnissen einfach keinen anderen gab. Zudem ist er nicht teuer, was bei einem solchen Ausmaß der Verwendung auch eine Rolle spielt. Georgischer Tee ist in der Regel genug „giftig“. Dies gilt nicht für viele moderne billige Tees in schönen Schachteln. Aus teureren Tees wird aber auch selten Tschifir zubereitet, höchstens, wenn es keinen billigen Tee gibt, eine eher hypothetische Situation, oder um groß aufzuwarten, etwa anlässlich eines Geburtstages. Aber, umso mehr Aromastoffe, desto abscheulicher wird der Tschifir, der auch so schon nicht leicht zu trinken ist.

Tee-Rezept

Wenn das Wasser zu kochen anfängt, wird über die gesamte Oberfläche Tee gestreut, alles zugedeckt und auf keinem Fall umgerührt, der Tee muss ziehen. Ungefähr zehn Minuten Wartezeit. Wenn die Blätter zu Boden sinken ist der Tschifir fertig. Man sagt, der Tee ist „umgefallen“ (упал). Dann wird er abgeseiht, am besten durch ein Sieb, ein Ding, das als besonders gehortetes und kultiges Teil gilt. Der Tschifir kann noch zusätzlich ein, zwei Mal aufgeheizt (aber keinesfalls aufgekocht) werden, damit sich der Sud noch etwas verteilt. Gewöhnlich wird das auf der Flamme gemacht, ein Wasserkocher eignet sich dazu nicht. Im Wasserkocher bekommt der Tschifir einen unangenehmen Beigeschmack. Mit einem Tauchsieder ist es unmöglich, da wird er „gesprengt“. Aber wenn kein Feuer gemacht werden kann und es keinen Wasserkocher gibt, muss halt der Geschmack zugunsten der Stärke geopfert werden. Ein nochmals aufgeheizter Tschifir gilt als besser, wegen der komplizierten Prozedur wird er aber selten gemacht. Entweder, es gibt wenig Tee, oder auch Muße oder einfach kein „Feuerholz“.

Der Tschifir wird heiß getrunken. Aus dem Topf wird etwas in das Häferl geschüttet und im Kreis herumgereicht, bei Bedarf mit heißem Wasser aufgegossen. Wenn der Kreis groß ist, machen zwei, drei Häferln die Runde. Selten kommt es vor, dass in eigenes Geschirr gegossen wird. Entweder ist wer gerade sehr beschäftigt und kann nicht kommen, bewacht den Weg, das Feuer, oder hat eine ansteckende Krankheit. Sonst trinken alle aus einem Gefäß, streng zwei Schluck. So die Sitte. Einer der ersten Tests für Neue. Es wird gesagt, dass nur „Petuchi“ („Hähne“, erniedrigte, unterste Kaste der russischen Häftlinge) drei Schluck trinken, was Unwissende in Verlegenheit bringt. Als wir allerdings in Voroneš eine Etappe aus dem Ural trafen, erzählten die uns, dass bei ihnen drei Schluck üblich wären, was zu vielen Scherzen führte. Wir einigten uns auf zwei Schluck. Es ist wichtig, dass es keine Konflikte gibt. Alle sollen die gleiche Schluckmenge trinken. Es wird auch gescherzt, dass der Tschifir deshalb heiß getrunken wird, damit nicht irgendein Gieriger mehr trinkt, sondern alle gleich viel bekommen.

Auf hungrigen Magen trinken

Tschifir wird unbedingt auf hungrigen Magen getrunken. Essen und Tschifir passen nicht zusammen. Ein echter Tschifirist, der die Idee und den Sinn des Tees versteht, trinkt niemals Tschifir nach dem Essen. Dies unterscheidet den wahren und „richtigen“ Tschifirist von den „Tschifirasten“, die sich mit vollem Bauch in den Kreis setzen oder ein Konfekt dazu essen und „wie der Tschifir fahrt“ nur vorspielen. Für einen vollen Effekt darf man erst nach zwanzig Minuten oder besser nach einer Stunde essen, sonst kommt außer chronischer Verstopfung nichts dabei heraus.

Zuckerfrei

Zucker ist kategorisch verboten. Zucker im Tschefir beschleunigt aus irgendwelchen Gründen die Wirkung des Tees und ruft eine starke Beschleunigung des Pulses hervor, höheren Blutdruck, Kopfschmerzen. Der gezuckerte Tee fährt sehr schnell, ruft aber gewöhnlich ein ungutes Gefühl hervor, mitunter Todesangst wegen Herzrasen und ziehenden Herzschmerzen. Nur Selbstmörder nehmen den Tschifir mit Zucker. Das Leben dieserart zu beenden ist nur mit einem sehr schwachen Herz möglich, mit eingebildeten Krankheiten und einer sehr großen Konzentration Tee, und dann auch nicht nur mit einem Mal. Eine ziemlich qualvolle Methode.

Die Wirkung stellt sich bereits vor Ende des Rituals ein, erreicht nach zehn, fünfzehn Minuten ihren Höhepunkt und kann einige Stunden anhalten. Der Zustand ist individuell unterschiedlich. Allgemein wird er als anregend, aktivierend, energiespendend und bewusstseinserweiternd charakterisiert, eher wie Mariuhana und weniger wie Alkohol. Es wird gescherzt, dass ein Insasse auf Tschifir einen acht Meter hohen Zaun überspringen könne. Wenn die Wirkung nachlässt, stellt sich das Gegenteil ein: Niedergeschlagenheit, Schläfrigkeit, Reizbarkeit. Eine neue Dosis bringt die Freude am Sein wieder zurück.

Ein langer Konsum kann aber eine entsprechende Abhängigkeit hervorrufen, die sich bei Entzug vor allem durch starke schmerzhafte Hungerkrämpfe und Depressionen bemerkbar macht. Eine kleine Menge Tee reicht gewöhnlich aus, den Normalzustand wieder herzustellen. Die Tabletten „Citramon“ helfen auch, da sie koffeinhaltig sind. Erfahrene Tschifiristen versuchen, diese für einen beliebigen Preis zu bekommen und verstecken sie für schwarze Tage. Wenn es absolut unmöglich ist, Tschifir zuzubereiten, wird Tee gekaut, etwa in Wartezellen, am Transport, wenn es kein Wasser gibt.

Zweimal am Tag Tee

Gewöhnlich wird zweimal am Tag getrunken. Dreimal ist Luxus. Eine allzu große Häufigkeit führt häufig zur Überdosierung mit Bauchkrämpfen, Hungerschmerzen, Brechreiz, Apathie oder Überreizung. Der Sud wird nochmals verwendet, für Tee mit Zucker und Süßigkeiten oder Mehlspeisen, wie er in Freiheit auch getrunken wird.

(Text, Recherche, Übersetzung: Mag. Matthias Morgner)

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Mag. Matthias Morgner lebt in Wien und ist Mitarbeiter der österreichischen Justiz als Dolmetsch für Georgisch und Russisch. Dieser Text ist ein Auszug aus einem längeren Text. Morgner betreut seit einigen Jahren georgische Häftlinge (konstant 120 Personen, also 10 Prozent des Wiener Häftlingsbelags) mit Übersetzungsarbeit in der größten Justizanstalt Österreichs. Daneben beschäftigt er sich mit alter Geschichte und Kultur Georgiens und den neuen russischen Staaten. Email: M.Morgner@gmx.at oder matthias.morgner@justiz.gv.at.

(Editiert von Marcus J. Oswald in Ressorts: Matthias Morgner)

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2 Antworten

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  1. […] Morgner über russische Gefängnisse: Kultur der Korruption (16. Mai 2006) sowie: Matthias Morgner über: Russen-Häftlinge und Drogen (12. November […]

  2. Pater said, on 21. Mai 2012 at 13:34

    Also „Ofen“ bedeutet „kosyak“ nun auf keinen Fall, obwohl sich für dieses Wort die verschiedensten Bedeutungen finden. Ich hoffe, Herr Morgner lässt ansonsten mehr Sorgfalt walten… Interessanter Text.


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